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Detlef Gabel (University of Bremen)

Gabel, Detlef (Univ Bremen 200911 Prof Organic Chemistry + Kooperationszentrum Medizin)

 

Organisation Organisation University of Bremen
Products Product chemistry (science)
  Product 2 medicine
     

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. (11/9/09). "Pressemitteilung: Bindeglied zwischen Wissenschaft und angewandter Medizin. Kooperationszentrum Medizin etabliert sich". Bremen.

Das Kooperationszentrum Medizin der Universität Bremen (KOM) leistet einen Brückenschlag von der Grundlagenforschung zur angewandten Medizin. Die Einrichtung feierte vor kurzem ihr fünfjähriges Bestehen. Doch es gibt noch einen Grund zum Feiern: Vor kurzem erhielten Forscher des KOM die staatliche Förderung einer großen deutschlandweiten klinischen Studie zur Therapie der Schizophrenie. Zukünftig will der Verbund auch mit Bremer Unternehmen der Life-Sciences Branche zusammenarbeiten.

Im KOM arbeiten Mediziner der Bremer Kliniken und Wissenschaftler der Universität Bremen an Forschungsprojekten zusammen. "Wir stellen Kontakte zu bestimmten Fragestellungen zwischen forschenden Klinikärzten und Wissenschaftlern der Universität her", beschreibt Professor Dr. Detlef Gabel eine der Aufgaben des Zentrums. Der Professor für organische Chemie engagiert sich als einer der Initiatoren und Ansprechpartner des Netzes. Das Zentrum operiert rechtlich als Einrichtung universitärer Fachbereiche und finanziert sich über den Gemeinkostenanteil der drittmittelfinanzierten Projekte.

40 Wissenschaftler aus den Fachbereichen Chemie, Physik, Biologie, Mathematik, Produktionstechnik und Rechtswissenschaft sind daran beteiligt. Die ebenso vielen ärztlichen Mitglieder des KOM sind nicht nur in der Forschung des Zentrums aktiv. Sie tragen auch die medizinisch orientierten Vorlesungen des 2007 eingerichteten Master-Studiengangs "Medical Biometry and Biostatistics" der Universität Bremen. Dieser international beachtete Studiengang könnte ohne das KOM nicht verwirklicht werden. "Die Ärzte des KOM erfüllen hier unentgeltlich wichtige Lehrleistungen", betont Gabel. Da Bremen keine medizinische Fakultät unterhalte, habe das Kooperationszentrum hier eine wichtige Bedeutung. Vor allem in den vielen medizinischen Spezialisten der Bremer Fachkliniken sieht er ein Potenzial für die Zukunft des Kooperationszentrums: "Jeder Chefarzt sollte als Mitglied am KOM beteiligt sein", lautet das Ziel des Zentrums-Sprechers. Im Gegenzug könne die Universität Bremen Ärzte wissenschaftlich bei der Promotion unterstützen, damit sie ihren Abschluss nicht mehr mit viel Aufwand außerhalb der Hansestadt machen müssten.

Außerdem könne das KOM als so genannter Sponsor für klinische Studie eintreten. Ein solcher "Sponsor" übernimmt nach dem Arzneimittelgesetz die Verantwortung für klinische Studien. Hierbei kann das KOM auf die einschlägige Erfahrung des 2001 von der Universität und dem Institut für Pharmakologie der Gesundheit Nord gGmbH gegründeten Kooperationszentrum Medizin stützen.

Zu den aktuellen Erfolgen zählt in diesem Zusammenhang die Einwerbung von Fördermitteln für ein Forschungsprojekt zur Schizophrenie-Behandlung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Medikamente eignen sich bei welchen Patienten mit Schizophrenie am besten? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den 2008 eingereichten Antrag nach internationaler Begutachtung als eines der wenigen Projekte bundesweit zur Förderung ausgewählt und stellt für seine Laufzeit von drei Jahren 1,8 Mio. Euro zur Verfügung. An der Studie nehmen zehn psychiatrische Kliniken in Deutschland teil, darunter acht Universitätskliniken. Die medizinische Koordination liegt bei Privatdozent Dr. Martin Heinze, Psychiatrisches Behandlungszentrum Mitte/West am Klinikum Bremen-Ost . Die Professoren Dr. Bernd Mühlbauer und Dr. Dr. Jürgen Timm vom Kompetenzzentrum für Klinische Studien sind für die administrative Federführung, das Monitoring und die statistische Auswertung verantwortlich. Das Projekt ist ein Beispiel für die Bedeutung unabhängiger klinischer Forschung und intensiviert dazu die Kooperation zwischen Universität und Kliniken in Bremen.

Professor Gabel sieht das KOM hier in einer besonderen Rolle: "Durch den Brückenschlag zwischen Naturwissenschaft und klinischer Forschung wird der medizinische Forschungsstandort Bremen ganz wesentlich gestärkt. In der Konsequenz soll das auch zu einer intensiveren Zusammenarbeit mit Bremer Unternehmen führen, die im, biomedizinischen oder biotechnologischen Bereich aktiv sind. Erste Kontakte zu Firmen aus der Life-Science Branche sind bereits aufgenommen.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Detlef Gabel
Universität Bremen
detlef.gabel@uni-bremen.de

   
Record changed: 2017-04-09

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